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Ja Rule
The Inc Top
Irv Gotti The Inc
release date:1.Januar, 1999
.: Tracklist :.

1. We Here Now (Intro)
2. World's Most Dangerous
3. Let's Ride
4. Holla Holla
5. Kill 'Em All
6. I Hate Niggaz
7. Niggaz Theme
8. Suicide Freestyle
9. Story To Tell
10. Chris Black
11. Count On Your Nigga
12. It's Murda
13. E-Dub & Ja Listen Listen
14. 187 Murda Baptiss Church
15. Murda Life
16. Daddy's Little Baby
17. Race Against Time
18. Only Begotten Son
19. Murderers, The

Kann man eigentlich Objektiv bleiben, wenn man eine Legende rezensiert? Nun, man kann es zumindest versuchen.

The March Prelude:

Lord, can we get a break? Das Intro soll in die Zeit der Sklaverei zurückführen, dem Uhrsprung schwarzer Musik so wie wir sie kennen. Und das in der Weise vorgetragen, dass man spätestens nach der dritten Wiederholung den Schmerz verinnerlicht hat und mit Gefühl mitsingt. Eins der wenigen Intros, die eine tiefgründige Aussagen manchen. Sehr gelungen!

We Here now:

Diesen Satz wird man von Blackchild in der Zukunft noch öfter hören. Der richtige Einstieg für ein Debüt-Album. Der Zuhörer wird in die Atmosphäre eingetaucht, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Album zieht. Jetzt schon kann man für sich die Entscheidung treffen, ob es einem gefällt, oder nicht. Die Entscheidung wird im Laufe des Albums nicht mehr geändert.

Worlds Most Dangerous:

Ein Beat, dass so schwer wie ein Peitschenhieb liegt und ein Titel, das zum Motto des gesamten Labels werden soll. So ein Song kann nur gut werden. Stimmungsvolle Begleitung der Geigen im Hintergrund und guter Part vom Nemesis, tragen ihr Anteil bei.

Let´s Ride:

In diesem Track taucht der ungewöhnliche Takt des Beats zum ersten Mal, weitere sollten folgen. Zu Beginn erscheint die Musikbegleitung chaotisch und planlos, doch spätestens nach dem ersten Part erkennt man die Gesetzmäßigkeiten und schreit zustimmend „Let´s Ride!“

Holla Holla:

Chaotischer Beat Part II! Mit einem Flow wie bei Hochwasser ist dieser Song einer der besten auf der Scheibe und in Ja Rule´s gesamten Kariere. Eine bessere Art die Welt zu begrüßen gibt´s wohl kaum.

Kill Em All:

Back 2 Hardcore. Nach ein paar Club-Banger sorgen Ja Rule und Jay-Z wieder für etwas Gangsta. Der Track entspricht vollkommen dem Titel

The Murderers:

Blackchild knüpft mit seinem Part scheinbar nahtlos an den vorherigen Track an. Anderes Beat, dieselbe Härte. So liebt man es in der Hood.

Niggaz Theme:

Ein weiterer Song mit dem Chaos-Beat mal anders. Es wurde nicht als Club-Banger ausgelegt, sondern hielt das Gangsta-Thema aufrecht.

Suicide Freestyle:

Nein, Ja will sich nicht umbringen auch wenn er das Tempo so hoch hält, dass es einem Versuch sich selbst zu ersticken gleicht. Ein Hammer-Song, das einen richtig wachrüttelt, nicht unbedingt zum Nachrappen geeignet.

Story To Tell:

Wie man es erwarten könnte, wird die Story kein schönes Märchen, sondern eher eine Gangster-Geschichte sein. Tja, die Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt und ein Wu-Tang ähnliches Beat trägt sein übriges bei.

Count On Your Nigga:

Nun werden die wirklich schwere Geschütze aufgefahren. Hardcore in Reinkultur, wer sich zu schwach füllt, sollte den Track skipen.

It´s Murda:

Das Legendäre Trio zum ersten! DMX, Jay-Z und Ja Rule. Muß man da mehr sagen?

E-Dub & Ja:

Lust zu Chillen? Da hätte Mr. Atkins den richtigen Song parat. Ein genialer Beat und Ein-Atemzug-Flow machen diesen Track zu weiterem Highlight. Und die 30 Sekunden reines Beats am Ende sind keine Sekunde zuviel.

Murda 4 Life:

Die erste Single-Auskopplung aus dem Album trägt die Message, die Murder Inc. Über viele Jahre hinweg als ihr Motto behalten soll. Dem genialen Song sollte nicht minder geniales Video folgen.

Daddy´s Little Baby:

Was passiert, wenn ein Rapper einen Song seiner kleinen Tochter widmet? Es entsteht ein Track, der einen erkennen lässt: Väter sind alle gleich, wenn es um ihre Töchter geht. Egal ob ein Hardcore-Rapper oder einfacher Kellner.

Race Against Time:

Ihr habt für euch die Lust am Chillen entdeckt? Ok, hier kommt die Zugabe. Entspannt euch solange Ihr könnt, denn Part II lässt euch keine Möglichkeit mehr dazu.

Only Begotten Son:

Von erster Sekunde an stellt man sich immer wieder eine Frage. Kann man so ein geiles Album gebührend beenden? Wie soll man das alles noch topen? Die Antwort ist simpel wie alles Geniales auf dieser Welt. Ja, man kann! Wie? Mit ausdrucksstarkem Beat mit einem Touch klassischer Musik und emotionalstem Rap seit es Hip-Hop gibt. Punkt!

The Inc Bottom