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The Inc Top
Irv Gotti The Inc
release date:
29. Oktober, 2002
.: Tracklist :.

1. The Remixes (Skit)
2. Unfoolish
3. I' m so happy Remix
4. The Pledge remix
5. O.G.
6. Boss (Skit)
7. Me & My Boyfriend
8. Come -N- go
9. Poverlous
10. Spanish dancing (Skit)
11. Rainy Days Remix
12. Monreo (Skit)
13. Baby Remix
14. Hard livin
15. No one does it better
16. Remo back (Skit)
17. We dam boyz
18. Baby remix

Bekanntlich tourte Irv Gotti früher als DJ Irv durch Queens und hat somit das Remix-Blut schon immer in sich. Und nach dem Erfolg von Unfoolish, der den Remix zu Foolish darstellt und dem Pledge Remix mit Nas war es nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Murder Inc. Remix Album in den Läden steht.

So entstand im Herbst 2002 Irv Gotti presents The Remixes.

Und los geht es mit Unfoolish, dessen Beat von Biggies One more chance stammt und so in der Remix Version der seit 5 Jahren verstorbene Rapper aus Brooklyn das Haus unter Feuer setzt. Auf jeden Fall ist der Song besser als das Original Foolish.

Als nächstes geben sich Charli Baltimore, Young Merc und D.O. Cannon die Ehre Ashanti’s Song Happy mal richtig aufzumischen. Mit einem sehr poppigen Beat schaffen es alle 3 dem Song richtig Pepp zu geben und ihn richtig "I am so happy" werden lassen.

Gerüchte schaffen konnte Murder Inc. schon immer sehr gut und so ging 2002 ein Schrei durch die Presse, dass Nas bei Murder Inc. signen werde. Um diesem noch mehr Ausdruck zu verliehen, wurde im Pledge Remix Caddillac Tah’s Part entfernt und dafür geben sich Ja Rule und Nas persönlich die Ehre. Das ganze erfolgt schon wie im Original auf einem 2Pac Sample. Außerdem ist der Remix der Soundtrack zu Half past dead.

Nachdem O.G. auf The Inc noch etwas verhalten daher kam, hauen Blackchild und Caddillac Tah im Remix richtig auf den Putz und schreien sich die Lunge raus. Der Beat ist vielleicht etwas zu poppig orientiert.

Wer nun als erstes die Idee hatte Me and my Boyfriend von Tupac zu covern sei dahin gestellt, auf jeden Fall hatten Jay-z und Irv Gotti scheinbar gleichzeitig die Idee. Nachdem die Version von Jay-z und Beyonce weltweit einen großen Erfolg feierte, war die Version von Toni Braxton und Irv Gotti sehr schnell untergegangen. Vielleicht war es auch besser so, weil ich persönlich beide Versionen schlecht finde.

Ein bisher nicht veröffentlichter Track von The Remixes ist Come-N-Go, der vom Beat mich sehr stark an Just like a Thug von Caddillac Tah erinnert. Der Track stammt aber schon aus älteren Zeiten, da ein Part von Vita eingerappt wurde die zu diesem Zeitpunkt Murder Inc. schon verlassen hatte. Caddillac Tah, dessen Album seit 2000 schon etliche Male verschoben wurden war steuerte als kleine Entschädigung den Track Poverlous bei, der jedoch nicht wirklich überzeugen kann und schnell langweilig wird.

Mary J. Blidge und Ja Rule versuchen ihre RnB Ballade Rainy Dayz in einen Streetsong zu verwandeln, was ihnen mehr oder weniger gelingt. Der Beat stammt meiner Meinung nach aus dem Hause Aftermath.

Und D.O. Cannon ist der neuste MC im Inc Roster und schon einen halb Jahre später sollte der Vater einer Tochter in seiner Heimat ein tragisches Ende finden. Zu seinen Hinterlassenschaften zählt Hard Livin’ wo er zusammen mit Young Merc sein Leben erzählt - der realste Track auf dieser CD.

Wenn ein Song im Original schon genial ist, warum sollte man ihn nicht gleich zwei Mal remixen und auf The Remixes erscheinen lassen? Das dachte sich wahrscheinlich auch Irv Gotti und so wurde Baby von Ashanti gleich zwei Mal geremixt, einmal im Feature mit dem Def Jam South CEO Scareface und in der zweiten Version probiert sich Deathrows Aushängeschild Crooked I. Beide gestallten den Track um weiten interessanter, wobei mir persönlich die Version mit Crooked I besser gefällt. Übrigens gibt es von dieser Version auch einen Clip der in unserem Media Center zu finden ist.

Als letztes stehen die neusten Murderer am Mic. D.O. Cannon und Young Merc rappen schon lange zusammen und probieren nun mit einem Pop Song auf sich aufmerksam zu machen, doch so recht will das nicht funktionieren und We dem Boyz (let’s ride) hört sich eher nach einem billigen Party verschnitt an.

Fazit:
Irv Gotti presents the Remixes ist ein schwer einzustufendes Album. Auf der einen Seite, gibt es geniale Remixe wie The Pledge, Unfoolish oder Baby, auf der anderen Seite ist auch Schrott auf der CD enthalten, wie z.B. No one does it better oder Me and My Girlfriend.

The Inc Bottom